Ennepetal, 14.02.2018, von Holger Hohage

THW im Großeinsatz im Ennepetal

Um 18:14 Uhr wurde der Baufachberatertrupp der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Ortsverband Witten alarmiert. Bei Abrissarbeiten an einem Anbau zu einem Mehrfamilienhaus war es an dem noch zu erhaltenden Mehrfamilienhaus zu schweren Gebäudeschäden gekommen.

Gemeinsam mit dem Baufachberatertrupp aus Hattingen wurde das Schadensobjekt im Auftrag des Einsatzleiters der Feuerwehr untersucht. Der hintere Gebäudeteil des zu erhaltenden Mehrfamilienhauses wurde in die Schadensklasse 4 und das restliche Gebäude in die Schadensklasse 2 eingestuft. Aus den Trümmern des Abrisshauses hatte sich eine Rutschfläche gebildet. Diese drückte in die Giebelwand des Mehrfamilienhauses und führte in dieser zu schweren strukturellen Schäden.

In der Lagebesprechung mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr und dem Ordnungsamt der Stadt wurde entschieden, das Gebäude zu sichern.

Hierzu wurden vom THW das Einsatzsicherungssystem (ESS) -Remscheid-, das Abstützsystem Holz (ASH) -Hattingen-, das Einsatzgerüstsystem (EGS) -Witten-, Baustützen -Schwelm- und ein großer Ladekran -Wetter- als erste Einsatzeinheiten alarmiert. Die Führung des Einsatzabschnittes THW wurde vom zuständigen Zugtrupp aus Schwelm übernommen.

Im Einsatzabschnitt Innenabstützung wurde mittels EGS durch die Wittener Helfer mit einem räumliches Traggerüst (Abstützhöhe ca. 4m) das Erdgeschoss gesichert.

Im Einsatz waren die Ortsverbände Hattingen, Kamen-Bergkamen, Remscheid, Schwelm, Wanne-Eickel, Wetter und Witten. Die THW’ler wurden durch das DRK Süd des Kreises versorgt und durch die Drehleiter der Feuerwehr zur Montage der Spiegel es ESS unterstützt. Die Zusammenarbeit verlief zur Zufriedenheit aller Beteiligten.

Der Einsatz des THW Witten endete gegen 13:00 Uhr am nächsten Tag mit wiederhergestellter Einsatzbereitschaft. Der Ortsverband Witten war mit einer Stärke von 2 / 4 / 10 = 14 Helfern im Einsatz.


© THW Witten, Goethestraße 8-12, 58455 Witten




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