Witten, 07.03.2018, von Holger Hohage

Aus Holzbohle wird Sperrholz

In den letzten Einsätzen wurden auch die Bohlen vom Gerätekraftwagen 1 (GKW 1) der 1. Bergungsgruppe der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), Ortsverband Witten im Einsatz verbraucht.

Zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft wurde über eine sinnvollere Beschaffung als Bohlen nachgedacht, denn im Laufe der letzten Jahre hatte sich die 5 Bohlen aus Nadelholz nicht mehr als optimal herausgestellt.  Die Lagerbedingungen im Einsatzfahrzeug sind nicht optimal. Hierdurch konnten die Bohlen mit der Zeit aufreißen und verziehen sich. Im Extremfall führt dieses zu einem Verklemmen der Bohlen im Gerätefach.

Nach Überprüfung der statischen Werte im Bereich der Momenten- und Querkrafttragfähigkeit, sowie der Durchbiegung wurden ein finnisches Sperrholz ausgewählt. Die Vorteile des Wasserfest verleimten Furnierschichtholz ist nicht nur die Rissfreiheit und das geringe verziehen, sondern auch seine höhere Tragfähigkeit als bei Nadelholz. Hierdurch konnten die 5 Bohlen a 5cm durch 7 Sperrhölzer mit 4cm ersetzt werden.

Der Zuschnitt der Sperrhölzer erfolgte schon beim Holzhändler und die Nacharbeiten wie Kantenfräsen erfolgte durch die Bergungsgruppe in Eigenleistung.


© THW Witten, Goethestraße 8-12, 58453 Witten




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