27.04.2008

Oksböl (Dänemark), Workcamp des THW in Dänemark

THW und VDK In Zusammenarbeit mit dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK) hat das Technische Hilfswerk ein Workcamp vom 27.04.2008 bis 10.05.2008 in Oksbøl (Dänemark) durchgeführt. Das Team des THW bestand aus neun Helfern der Ortsverbände Aachen, Bünde, Hattingen, Herzogenrath, Werne und Witten im Alter von 18-38. Einsatzleiter Frank Kliche (Geschäftsführer des GFB Bochum) organisierte und leitete die technische Hilfeleistung auf dem Soldaten- und Flüchtlingsfriedhof in Oksbøl.

Auftrag

Auftrag des THW war es, im Zuge von Umgestaltungsarbeiten des Friedhofes, sämtliche Gehwege zurückzubauen und Grünflächenarbeiten durchzuführen.  Die Wege des Friedhofes summierten sich zu einer Fläche von ca. 1.200m2 auf. Die Platten waren aufzunehmen, für den Abtransport auf Paletten zu lagern und die Paletten mit Folie einzuschlagen. 1 m² Platten wiegt ca. 70-90 kg und besteht aus ca. 5 polygonalen Plattenteilen. Jeder Helfer muss damit pro Tag 1,2 t – aufnehmen, transportieren, auf Palette lagern. Da die Kommune die Gehwegplatten für weitere Wege im Stadtgebiet nutzen will, wurden die Platten  auf Paletten gestapelt und für den Transport eingepackt. Für die gestellte Aufgabe hatte das Team insgesamt 10 Arbeitstage zur Verfügung. Insgesamt wurden 189 Paletten mit Steinen gepackt. Je Palette kann man etwa mit einem Gewicht von 600 kg rechnen. Damit hat das Team von 9 Helfern etwa 113 t bewegt. Das entspricht etwa 1320 Schubkarrenladungen zu je ca. 85 kg. Eine imposante und kraftraubende Leistung!

Der Friedhof wurde vor Ankunft des THWs bereits drei Wochen lang durch einen Logistikzug der Reserve der Bundeswehr bearbeitet und vorbereitet. Mit einer Kranzniederlegung gedachten sie der Opfer von Krieg und Gewalt. Sowohl Bundeswehr als auch das THW wohnten für die Dauer ihres Aufenthaltes in der Artillerieschule Oksbølljeren der dänischen Armee, die sogar über einen eigenen See zum Angeln verfügt.

Erste Tage

Die Ortsverbände Herzogenrath und Witten stellten jeweils einen MTW für die Dauer der technischen Hilfeleistung zur Verfügung. Die Anreise verlief ohne Zwischenfälle und das Wetter begünstigte die Arbeiten auf dem Friedhof.

Kultur

An den Wochenenden waren Ausflüge in die benachbarten größeren Städte möglich, so dass es  weder an Unterhaltung noch an Freizeit mangelte. Bei dieser Gelegenheit konnten die Teilnehmer mehr über die Kultur, Gebräuche und Leute und die kleinen Unterschiede im Vergleich zu Deutschland  feststellen.


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