24.07.2008

Information zum Einsatz Westfalia-Brücke (Stand 02.08.2008, 13.00 Uhr)

Am 24.07.2008 hat die Stadt Lünen das Technische Hilfswerk (THW) alarmiert und dem THW den Einsatzauftrag erteilt, die sogenannte "Westfalia-Brücke" (hierbei handelt es sich um eine alte Fußgängerbrücke für Werksangehörige der früheren Firma Westfalia Lünen) vor dem Einsturz zu sichern und soweit möglich abzubauen. Im Rahmen dieser Arbeiten waren auch zwei Starkstromleitungen zu schützen, die an der Brücke eingelassen sind. Da diese Leitungen nicht abgeschaltet werden konnten, weil diese den Strom für ein Pumpwerk der Ruhrkohle AG liefern, gestaltete sich der Einsatz schwieriger als gedacht.

Am 24.07.2008 hat die Stadt Lünen das Technische Hilfswerk (THW) alarmiert und dem THW den Einsatzauftrag erteilt, die sogenannte "Westfalia-Brücke" (hierbei handelt es sich um eine alte Fußgängerbrücke für Werksangehörige der früheren Firma Westfalia Lünen) vor dem Einsturz zu sichern und soweit möglich abzubauen. Im Rahmen dieser Arbeiten waren auch zwei Starkstromleitungen zu schützen, die an der Brücke eingelassen sind. Da diese Leitungen nicht abgeschaltet werden konnten, weil diese den Strom für ein Pumpwerk der Ruhrkohle AG liefern, gestaltete sich der Einsatz schwieriger als gedacht.

Der OV Lünen hat am Donnerstag Abend (24.07.) als Sofortmaßnahme den Brückenboden (Holzgehweg) abgetragen, um die Traglast der Brücke zu vermindern. Im Laufe des Freitags (25.07.) wurde eine Einsatzplanung und statische Berechnungen seitens der Baufachberater des THW OV Witten Holger Hohage vorgenommen.

Am Freitag Abend (25.07.) um 17.00 Uhr begannen die Helfer des OV Lünen und des OV Witten damit, die Brücke vor dem Einsturz zu sichern. Hierzu wurde bis Samstag morgen die Vorderlandbrücke mit dem Einsatzgerüstsystem eingerüstet und gesichert. Die eingesetzten Einheiten wurde dabei durch eine Bergungsgruppe und die Fachgruppe Wassergefahren des OV Kamen-Bergkamen ergänzt, die beim Einrüsten der Brücke halfen, Personen- und Materialtransporte mit Booten durchführen und zwei Rettungsboote besetzen. Vor Ort war darüber hinaus ein Sanitätsdienst eingesetzt, der von der Johanniter-Unfallhilfe Lünen gestellt wurde.

Die eingesetzten THW-Ortsverbände haben die Sicherungsarbeiten bis zum späten Samstag Abend fortgesetzt. Hierbei wurden weitere Strom- und Telefonkabel gefunden, die durch privates und öffentliches Elektrofachpersonal überprüft wurden. Die Leitungen waren so alt, dass sie in keinem Leitungsverzeichnis verzeichnet und zum Glück abgeschaltet waren. Das Fachpersonal hat die Leitungen anschließend gekappt.

Durch die mehrstündige Überprüfung der Stromleitungen und das schwere Gewitter am Samstag Abend verzögerten sich die Sicherungsarbeiten erheblich. Aus diesem Grund entschied die THW-Einsatzleitung, dass der Einsatz gegen 22.00 Uhr unterbrochen und am Sonntag morgen fortgesetzt wurde.

Am Sonntag morgen wurden neben den bereits eingesetzten THW Ortsverbänden Kamen-Bergkamen, Lünen und Witten auch der THW Ortsverbände Unna und Wanne-Eickel mit jeweils einer Bergungsgruppe eingesetzt. Die Einheiten des OV Unna wurden gegen Mittag abgelöst, da der Ortsverband Unna mit anderen THW-Ortsverbänden im Bereich Dortmund am Samstag Abend und in der Nacht zu Sonntag im Einsatz war, um die Schäden durch das schwere Unwetter zu beseitigen. Auch die Fachgruppe Räumen des Ortsverbandes Lünen wurde in der Nacht zu Sonntag von der THW-Geschäftsstelle Dortmund alarmiert, um ein liegengebliebendes Einsatzfahrzeug des OV Dortmund mit dem Tieflader des Ortsverbandes Lünen in eine Werkstatt zu transportieren. Die am Einsatzort Lippe-Brücke eingesetzte Nachtwache von THW-Helfern des OV Lünen haben kurzfristig den Einsatz "LKW-Bergung" durchgeführt.

Der Einsatz wurde am Sonntag (27.07.2008) bis 22.00 Uhr fortgesetzt. Dabei wurde die Vorderlandbrücke fast vollständig abgetragen und ein Stahlträger mit der aktiven Elektro-starkstromleitung mit dem Einsatz-Gerüst-System des THW gesichert. Darüber hinaus wurden die Brückenpfeilerkonstruktionen der Hauptbrücke provisorisch gesichert .

Mit der Stadt Lünen wurde vereinbart, dass nach der Begutachtung durch die Bauaufsicht der Stadt Lünen und durch ein Ing.-Büro weitere Maßnahmen erfolgen.

Im Laufe der Woche entschied sich die Stadt Lünen dafür, den THW-Einsatz zu unter-brechen. Bis zum 18. August wird sichergestellt, dass die beiden Starkstromleitungen der Ruhrkohle AG abgeschaltet und verlegt werden. Dann soll mit Hilfe eines Kranes der noch restliche Teil der Brücke abgetragen werden. In diesem Zusammenhang wird dann der THW OV Lünen das Einsatzgerüstsystem wieder abbauen und den Einsatz beenden.

Eingesetzte Kräfte:

Donnerstag:
OV Lünen (1 Zugtrupp (Einsatzleitung), 1 Bergungsgruppe)

Freitag:
OV Lünen (1 Zugtrupp (Einsatzleitung), 1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Räumen, 1 Verpflegungstrupp)
OV Kamen-Bergkamen (1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Wassergefahren)
OV Witten (1 Zugtrupp, 1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Beleuchtung, 1 Baufachberater)
zusätzlich: 1 Nachtwache (OV Lünen)

Samstag:
OV Lünen (1 Zugtrupp (Einsatzleitung), 1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Räumen, 1 Verpflegungstrupp)
OV Kamen-Bergkamen (1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Wassergefahren)
OV Witten (1 Zugtrupp, 1 Bergungsgruppe, 1 Baufachberater)
zusätzlich: 1 Nachtwache (OV Lünen)
Sanitätsdienst Johanniter-Unfall-Hilfe

Sonntag:
OV Lünen (1 Zugtrupp (Einsatzleitung), 1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Räumen, 1 Verpflegungstrupp)
OV Kamen-Bergkamen (1 Fachgruppe Wassergefahren)
OV Witten (1 Zugtrupp, 1 Bergungsgruppe, 1 Baufachberater)
OV Unna (1 Bergungsgruppe) bis 13.00 Uhr
OV Wanne-Eickel (1 Bergungsgruppe)ab 13.00 Uhr
Sanitätsdienst Johanniter-Unfall-Hilfe

Montag bis Freitag:
Überprüfung der Einsatzstelle durch Stadt Lünen
Kontrollgänge durch den THW OV Lünen
Ab Freitag: Kontrollfahrten durch die zuständige Polizeibehörde erbeten

Samstag
Rücktransport von Gerät in die beteiligten THW Ortsverbände
OV Lünen (15 Helfer)
OV Kamen-Bergkamen (2 Helfer)
OV Witten (8 Helfer)

 

Information zum Einsatz (Stand 29.07.2008, 21.00 Uhr)

Am 24.07.2008 hat die Stadt Lünen das Technische Hilfswerk (THW) alarmiert und dem THW den Einsatzauftrag erteilt, die sogenannte "Westfalia-Brücke" (hierbei handelt es sich um eine alte Fussgängerbrücke für Werksangehörige der früheren Firma Westfalia Lünen) vor dem Einsturz zu sichern und soweit möglich abzubauen. Im Rahmen dieser Arbeiten sind auch zwei Starkstromleitungen zu schützen, die an der Brücke eingelassen sind.

Der OV Lünen hat am Donnerstag abend (24.07.) als Sofortmaßnahme den Brückenboden (Holzgehweg) abgetragen, um die Traglast der Brücke zu vermindern. Im Laufe des Freitags (25.07.) wurde eine Einsatzplanung und statische Berechnungen seitens der Baufachberater des THW OV Witten vorgenommen.

Seit Freitag abend 17.00 Uhr ist der OV Lünen und der OV Witten im Einsatz, um die Brücke vor dem Einsturz zu sichern. Hierzu wurde am Samstag die Vorderlandbrücke mit dem Einsatzgerüstsystem eingerüstet. Die eingesetzten Einheiten wurde dabei durch eine Bergungsgruppe und die Fachgruppe Wassergefahren des OV Kamen-Bergkamen ergänzt, die beim Einrüsten der Brücke helfen, Personen- und Materialtransporte mit Booten durchführen und zwei Rettungsboote besetzen. Vor Ort ist darüber hinaus ein Sanitätsdienst, der von der Johanniter-Unfallhilfe Lünen gestellt wird.

Die eingesetzten THW-Ortsverbände haben die Sicherungsarbeiten bis zum späten Samstag Abend fortgesetzt. Hierbei wurden weitere Strom- und Telefonkabel gefunden, die durch privates und öffentliches Elektrofachpersonal überprüft wurden. Die Leitungen waren so alt, dass sie in keinem Leitungsverzeichnis verzeichnet und zum Glück abgeschaltet waren.

Das Fachpersonal hat die Leitungen anschliessend gekappt.

Durch die Überprüfung der Stromleitungen und das schwere Gewitter am Samstag abend haben sich die Sicherungsarbeiten erheblich verzögert. Aus diesem Grund hat sich die THW-Einsatzleitung dafür entschieden, den Einsatz am Sonntag (27.07.) ab 9.00 Uhr fortzusetzen.

Am Sonntag morgen wurden neben den bereits eingesetzten THW Ortsverbänden Kamen-Bergkamen, Lünen und Witten auch der THW Ortsverbände Unna und Wanne-Eickel mit jeweils einer Bergungsgruppe eingesetzt. Die Einheiten des OV Unna wurden gegen Mittag abgelöst, da der Ortsverband Unna mit anderen THW-Ortsverbänden im Bereich Dortmund am Samstag Abend und in der Nacht zu Sonntag im Einsatz war, um die Schäden durch das schwere Unwetter zu beseitigen. Auch die Fachgruppe Räumen des Ortsverbandes Lünen wurde in der Nacht zu Sonntag von der THW-Geschäftsstelle Dortmund alarmiert, um ein liegengebliebendes Einsatzfahrzeug mit dem Tieflader des Ortsverbandes Lünen in eine Werkstatt zu transportieren. Die am Einsatzort Lippe-Brücke eingesetzte Nachtwache hat kurzfristig den Einsatz "LKW-Bergung" durchgeführt.

Einsatzschwerpunkt ist am heutigen Sonntag die Vorderlandbrücke. Der über der Lippe gelegene Hauptteil der Brücke wird in Kürze eingerüstet werden, wenn das erforderliche Spezialgerät (sogenanntes "Jet-Float-System = Kunststoffschwimmelemente und genügend Gerüstmaterial (THW-Einsatzgerüstsystem, das mit dem "Jet-Float-System" kombiniert werden kann) zur Verfügung stehen. Das "Jet-Float-System" gibt es in Deutschland beim THW nur in fünf Ortsverbänden, darunter zwei in NRW (OV Recklinghausen und OV Witten). Da dieses System nur in geringer Zahl vorrätig ist, sind diese Systeme teilweise auf Wochen ausgebucht (z.B. für Dienste des Kampfmittelräumdienstes, wenn diese im Bereich von Gewässern tätig sind).

Die "Jet-Float-Systeme" des OV Recklinghausen und OV Witten werden schnellstmöglichst freigezogen, um für den Einsatz in Lünen bereit zu stehen.

Der Einsatz wurde am Sonntag (27.07.2008) gegen 22.00 Uhr unterbrochen. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Vorderlandbrücke fast vollständg abgetragen und ein Stahlträger mit der Elektrostarkstromleitung mit dem EGS-System gesichert gesichert worden. Darüber hinaus wurden die Brückenpfeilerkonstruktionen der Hauptbrücke provisorisch gesichert und die Holzbohlen auf der Brücke (Brückengehweg)entfernt und damit die Traglast der Brücke erheblich vermindert. Weitere Sicherungsarbeiten erfolgen nach der Begutachtung durch die Bauaufsicht der Stadt Lünen und durch ein Ing.-Büro.

Bis zum 30.07.2008 18.00 Uhr soll eine Entscheidung des Aufgabenträgers vorliegen, welche Massnahmen durch das THW oder andere ergriffen werden müssen.

Eingesetzte Kräfte:
Donnerstag:
OV Lünen (1 Zugtrupp (Einsatzleitung), 1 Bergungsgruppe)

Freitag:
OV Lünen (1 Zugtrupp (Einsatzleitung), 1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Räumen, 1 Verpflegungstrupp)
OV Kamen-Bergkamen (1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Wassergefahren)
OV Witten (1 Zugtrupp, 1 Bergungsgruppe, 1 Baufachberater, 1 FG Beleuchtung)
zusätzlich: 1 Nachtwache (OV Lünen)

Samstag:
OV Lünen (1 Zugtrupp (Einsatzleitung), 1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Räumen, 1 Verpflegungstrupp)
OV Kamen-Bergkamen (1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Wassergefahren)
OV Witten (1 Zugtrupp, 1 Bergungsgruppe, 1 Baufachberater)
zusätzlich: 1 Nachtwache (OV Lünen)
Sanitätsdienst Johanniter-Unfall-Hilfe

Sonntag:
OV Lünen (1 Zugtrupp (Einsatzleitung), 1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Räumen, 1 Verpflegungstrupp)
OV Kamen-Bergkamen (1 Fachgruppe Wassergefahren)
OV Witten (1 Zugtrupp, 1 Bergungsgruppe, 1 Baufachberater)
OV Unna (1 Bergungsgruppe) bis 13.00 Uhr
OV Wanne-Eickel (1 Bergungsgruppe)ab 13.00 Uhr Sanitätsdienst Johanniter-Unfall-Hilfe

Gesamtzahl der Helfer:
24.07.2008 ca. 20 Helfer, 25.07.2008 ca. 40 Helfer
, 26.07.2008 ca. 60 Helfer, 27.07.2008 ca. 60 Helfer

 

Information zum Einsatz (Stand 27.07.2008, 14.00 Uhr)

Am 24.07.2008 hat die Stadt Lünen das Technische Hilfswerk (THW) alarmiert und dem THW den Einsatzauftrag erteilt, die sogenannte "Westfalia-Brücke" (hierbei handelt es sich um eine alte Fussgängerbrücke für Werksangehörige der früheren Firma Westfalia Lünen) vor dem Einsturz zu sichern und soweit möglich abzubauen. Im Rahmen dieser Arbeiten sind auch zwei Starkstromleitungen zu schützen, die an der Brücke eingelassen sind.

Der OV Lünen hat am Donnerstag abend (24.07.) als Sofortmaßnahme den Brückenboden (Holzgehweg) abgetragen, um die Traglast der Brücke zu vermindern. Im Laufe des Freitags (25.07.) wurde eine Einsatzplanung und statische Berechnungen seitens der Baufachberater des THW OV Witten vorgenommen.

Seit Freitag abend 17.00 Uhr ist der OV Lünen und der OV Witten im Einsatz, um die Brücke vor dem Einsturz zu sichern. Hierzu wurde am Samstag die Vorderlandbrücke mit dem Einsatzgerüstsystem eingerüstet. Die eingesetzten Einheiten wurde dabei durch eine Bergungsgruppe und die Fachgruppe Wassergefahren des OV Kamen-Bergkamen ergänzt, die beim Einrüsten der Brücke helfen, Personen- und Materialtransporte mit Booten durchführen und zwei Rettungsboote besetzen. Vor Ort ist darüber hinaus ein Sanitätsdienst, der von der Johanniter-Unfallhilfe Lünen gestellt wird.

Die eingesetzten THW-Ortsverbände haben die Sicherungsarbeiten bis zum späten Samstag Abend fortgesetzt. Hierbei wurden weitere Strom- und Telefonkabel gefunden, die durch privates und öffentliches Elektrofachpersonal überprüft wurden. Die Leitungen waren so alt, dass sie in keinem Leitungsverzeichnis verzeichnet und zum Glück abgeschaltet waren.

Das Fachpersonal hat die Leitungen anschliessend gekappt.

Durch die Überprüfung der Stromleitungen und das schwere Gewitter am Samstag abend haben sich die Sicherungsarbeiten erheblich verzögert. Aus diesem Grund hat sich die THW-Einsatzleitung dafür entschieden, den Einsatz am Sonntag (27.07.) ab 9.00 Uhr fortzusetzen.

Am Sonntag morgen wurden neben den bereits eingesetzten THW Ortsverbänden Kamen-Bergkamen, Lünen und Witten auch der THW Ortsverbände Unna und Wanne-Eickel mit jeweils einer Bergungsgruppe eingesetzt. Die Einheiten des OV Unna wurden gegen Mittag abgelöst, da der Ortsverband Unna mit anderen THW-Ortsverbänden im Bereich Dortmund am Samstag Abend und in der Nacht zu Sonntag im Einsatz war, um die Schäden durch das schwere Unwetter zu beseitigen. Auch die Fachgruppe Räumen des Ortsverbandes Lünen wurde in der Nacht zu Sonntag von der THW-Geschäftsstelle Dortmund alarmiert, um ein liegengebliebendes Einsatzfahrzeug mit dem Tieflader des Ortsverbandes Lünen in eine Werkstatt zu transportieren. Die am Einsatzort Lippe-Brücke eingesetzte Nachtwache hat kurzfristig den Einsatz "LKW-Bergung" durchgeführt.

Einsatzschwerpunkt ist am heutigen Sonntag die Vorderlandbrücke. Der über der Lippe gelegene Hauptteil der Brücke wird in Kürze eingerüstet werden, wenn das erforderliche Spezialgerät (sogenanntes "Jet-Float-System = Kunststoffschwimmelemente und genügend Gerüstmaterial (THW-Einsatzgerüstsystem, das mit dem "Jet-Float-System" kombiniert werden kann) zur Verfügung stehen. Das "Jet-Float-System" gibt es in Deutschland beim THW nur in fünf Ortsverbänden, darunter zwei in NRW (OV Recklinghausen und OV Witten). Da dieses System nur in geringer Zahl vorrätig ist, sind diese Systeme teilweise auf Wochen ausgebucht (z.B. für Dienste des Kampfmittelräumdienstes, wenn diese im Bereich von Gewässern tätig sind).

Die "Jet-Float-Systeme" des OV Recklinghausen und OV Witten werden schnellstmöglichst freigezogen, um für den Einsatz in Lünen bereit zu stehen.

 

Information zum Einsatz (Stand 26.07.2008, 20.00 Uhr)

Am 24.07.2008 hat die Stadt Lünen das Technische Hilfswerk (THW) alarmiert und dem THW den Einsatzauftrag erteilt, die sogenannte "Westfalia-Brücke"

(hierbei handelt es sich um eine alte Fussgängerbrücke für Werksangehörige der früheren Firma Westfalia Lünen) vor dem Einsturz zu sichern und soweit möglich abzubauen. Im Rahmen dieser Arbeiten sind auch zwei Starkstromleitungen zu schützen, die an der Brücke eingelassen sind. Der OV Lünen hat am Donnerstag abend (24.07.) als Sofortmaßnahme den Brückenboden (Holzgehweg) abgetragen, um die Traglast der Brücke zu vermindern. Im Laufe des Freitags (25.07.) wurde eine Einsatzplanung und statische Berechnungen seitens der Baufachberater des THW OV Witten vorgenommen. Seit Freitag abend 17.00 Uhr ist der OV Lünen und der OV Witten im Einsatz, um die Brücke vor dem Einsturz zu sichern. Hierzu wird zur Zeit die Vorderlandbrücke mit dem Einsatzgerüstsystem eingerüstet. Im Laufe des Samstag morgens wurden die eingesetzten Einheiten durch eine Bergungsgruppe und die Fachgruppe Wassergefahren des OV Kamen-Bergkamen ergänzt, die beim Einrüsten der Brücke helfen, Personen- und Materialtransporte mit Booten durchführen und zwei Rettungsboote besetzen. Vor Ort ist darüber hinaus ein Sanitätsdienst, der von der Johanniter-Unfallhilfe Lünen gestellt wird.

Die eingesetzten THW-Ortsverbände werden sie Sicherungsarbeiten heute bis zum späten Abend fortsetzen. Gegen 17.00 Uhr gab es über der Stadt Lünen ein schweres Gewitter, dass die Sicherungsarbeiten für ca. 2 1/2 Stunden zum Erliegen gebracht hat. Aus diesem Grund hat sich die THW-Einsatzleitung dafür entschieden, den Einsatz am Sonntag ab 9.00 Uhr fortzusetzen.

Eingesetzte Kräfte:
OV Kamen-Bergkamen (1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Wassergefahren) OV Lünen (1 Zugtrupp (Einsatzleitung), 1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Räumen, 1 Verpflegungstrupp) OV Witten (1 Zugtrupp, 1 Bergungsgruppe, 1 Fachgruppe Beleuchtung, 1 Baufachberater), Sanitätsdienst Johanniter-Unfall-Hilfe

Gesamtzahl der Helfer:
24.07.2008 20 Helfer
25.07.2008 40 Helfer
26.07.2008 60 Helfer

 

Information zum Einsatz (Stand 26.07.2008, 11.00 Uhr)

Am 24.07.2008 hat die Stadt Lünen das Technische Hilfswerk (THW) alarmiert und dem THW den Einsatzauftrag erteilt, die sogenannte "Westfalia-Brücke"

(hierbei handelt es sich um eine alte Fussgängerbrücke für Werksangehörige der früheren Firma Westfalia Lünen) vor dem Einsturz zu sichern und soweit möglich abzubauen. Im Rahmen dieser Arbeiten sind auch zwei Starkstromleitungen zu schützen, die an der Brücke eingelassen sind. Der OV Lünen hat am Donnerstag abend (24.07.) als Sofortmaßnahme den Brückenboden (Holzgehweg) abgetragen, um die Traglast der Brücke zu vermindern. Im Laufe des Freitags (25.07.) wurde eine Einsatzplanung und statische Berechnungen seitens der Baufachberater des THW OV Witten vorgenommen. Seit Freitag abend 17.00 Uhr ist der OV Lünen und der OV Witten im Einsatz, um die Brücke vor dem Einsturz zu sichern. Hierzu wird zur Zeit die Vorderlandbrücke mit dem Einsatzgerüstsystem eingerüstet. Im Laufe des Samstag morgens wurden die eingesetzten Einheiten durch eine Bergungsgruppe und die Fachgruppe Wassergefahren des OV Kamen-Bergkamen ergänzt, die beim Einrüsten der Brücke helfen, Personen- und Materialtransporte mit Booten durchführen und zwei Rettungsboote besetzen. Vor Ort ist darüber hinaus ein Sanitätsdienst, der von der Johanniter-Unfallhilfe Lünen gestellt wird.

 


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